Unter den Spielgeräten eines Spielplatzes verlegter Fallschutzbelag aus Gummi
Produkte anzeigen

Anwendung / Sicherheit auf Spielplätzen

Fallschutzbelag aus Gummi für Parks und Spielplätze

Modulare Bodenbeläge, elastische Oberflächen und Zubehör zur Gestaltung sicherer und funktionaler Spielplätze. Bei der Wahl der Lösung sind die Nutzung des Bereichs, die vorhandenen Spielgeräte, gegebenenfalls die kritische Fallhöhe, der Untergrund, die Entwässerung sowie die Verlegungsart zu berücksichtigen.

Spielplätze

Parks, Schulen, Erholungsgebiete und Flächen unter Spielplatzgeräten

EN 1177

Erhältlich für spezielle Lösungen zum Schutz vor Stürzen

Untergrund und Verlegung

Dicke, Entwässerung, Randbereiche und Befestigungen müssen gemeinsam geplant werden

01 / Anwendung

Die Sicherheit auf dem Boden beginnt mit der Sturzgefahr

Auf einem Spielplatz ist der Bodenbelag kein vom installierten Spielgerät unabhängiges Element. Fallhöhe, Position der Spielgeräte, Fläche, Untergrund und die Kontinuität der Verlegung müssen im Rahmen desselben Entwurfs berücksichtigt werden.

Oberfläche und Ausstattung ergänzen sich

Grüner ECO-SOFT-Fallschutzbelag, verlegt auf dem Spielplatz eines Kindergartens
Die Dicke des Bodenbelags, die vorhandene Ausstattung und die Eigenschaften des Untergrunds müssen bei der Planung des Bereichs aufeinander abgestimmt werden.

Sturz

Bitte überprüfen Sie die erforderliche kritische Höhe, wenn Spielgeräte vorhanden sind

Entwässerung

Die Wasserführung und die Vorbereitung des Untergrunds beeinflussen die Funktionalität der Oberfläche

Kontinuität

Fugen, Kanten, Rampen und Übergänge runden die Oberfläche harmonisch ab

Modulare Gummiböden ermöglichen die Verlegung durchgehender Flächen aus nebeneinander angeordneten Elementen, wobei bei Bedarf Kanten, Rampen und individuelle Anpassungen integriert werden können.

Wird der Bodenbelag unter Spielgeräten oder Einrichtungen verlegt, bei denen Sturzgefahr besteht, muss die Wahl der Dicke auf die für den jeweiligen Bodenbelag angegebenen Leistungsmerkmale sowie auf die im Projekt vorgesehene kritische Fallhöhe abgestimmt werden.

In Bereichen ohne fest installierte Ausrüstung können hingegen Lösungen mit unterschiedlichen Eigenschaften in Betracht gezogen werden, wobei stets der Verwendungszweck, die Umgebungsbedingungen, die Stabilität des Untergrunds und die Wartungsmodalitäten zu berücksichtigen sind.

Es gibt keine für alle Bereiche gültige Stoßdämpfungsstärke: Produkt und Konfiguration müssen entsprechend den tatsächlichen Einsatzbedingungen ausgewählt werden.

AUSRÜSTUNG

Gibt es Spielgeräte, bei denen Sturzgefahr besteht?

Die Ausrüstung und die jeweilige Fallhöhe bestimmen die Wahl des Untergrunds, wenn ein spezifischer Schutz erforderlich ist.

HINTERGRUND

Auf welchem Untergrund wird der Bodenbelag verlegt?

Künstlicher Untergrund, Erde, Rasen und andere Oberflächen erfordern unterschiedliche Produkte und Vorbereitungsmaßnahmen.

UMFANG

Wie sieht der Bodenbelag aus?

Kanten, Höhenunterschiede, Übergänge und Barrierefreiheit müssen im Zusammenhang mit der Gestaltung der Fläche berücksichtigt werden.

02 / Anwendungskontexte

Wo sollte ein Fallschutzbelag verlegt werden?

Die Zweckbestimmung der Fläche bestimmt die Anforderungen, das Format und die Verlegungsart. Spielplätze, Schulen, Erholungsgebiete und Naturflächen können sehr unterschiedliche Konfigurationen erfordern.

In Bereichen mit Spielplatzgeräten muss das Projekt den Bodenbelag auf die Eigenschaften des Spiels und die gegebenenfalls vorhandene kritische Fallhöhe abstimmen.

In Innenhöfen, Wegen und Erholungsbereichen ohne fest installierte Spielgeräte können hingegen Bodenbeläge in Betracht gezogen werden, die Komfort bieten, strapazierfähig sind und vor versehentlichen Stößen schützen, ohne dabei die Anforderungen für Bereiche mit Spielgeräten pauschal anzuwenden.

Der zulässige Verwendungszweck und die technischen Eigenschaften sind anhand der Unterlagen zum jeweiligen Bodenbelag zu überprüfen.

PARKS

Öffentliche und private Spielplätze

Modulare Flächen, die unter Berücksichtigung der installierten Ausrüstung und der Gesamtkonfiguration des Bereichs zu planen sind.

SCHULEN

Schulen, Kindergärten und Schulhöfe

Bodenbeläge für Bereiche, die für Spiel- und Freizeitaktivitäten im Freien vorgesehen sind.

FREIZEIT

Spielplätze und Mehrzweckbereiche

Zu bewertende Flächen, auch in Bereichen ohne feste Einrichtungen, auf stark frequentierten Wegen und Plätzen.

NATÜRLICH

Erde, Rasen und unebene Flächen

Bestimmte Wabenkonstruktionen können auf natürlichem Untergrund geprüft werden, auch unter Einsatz spezieller Stabilisierungs- und Befestigungssysteme.

03 / Lösungen

Fallschutzbeläge und Zubehör für das Projekt

Entdecken Sie unsere Produkte für Fallschutzbeläge. Auf jedem Produktdatenblatt können Sie Materialien, Formate, Stärken, Verwendungszwecke, angegebene Leistungsmerkmale, Zubehör sowie Verlegungsmethoden der jeweiligen Lösung einsehen.

ECO-HOLMAT

ECO-HOLMAT

Fallschutzbelag aus wabenförmigem Kautschuk für Spielplätze und Freizeitbereiche, wasserdurchlässig und auch für natürliche, unebene oder geneigte Böden geeignet.

Entdecken Sie das Produkt

ECO-PAV

ECO-PAV

Modularer, wasserdurchlässiger Bodenbelag aus Recyclinggummi für Spiel-, Freizeit- und Gemeinschaftsbereiche, bestimmt für Bereiche ohne zertifizierte Anforderungen an die freie Fallhöhe.

Entdecken Sie das Produkt

ECO-SOFT

ECO-SOFT

Modularer, wasserdurchlässiger Bodenbelag aus Recyclinggummi für Spielplätze, Schulspielplätze und Freizeitbereiche, dessen Stoßdämpfungseigenschaften gemäß den Prüfungen nach UNI EN 1177 ermittelt wurden.

Entdecken Sie das Produkt

ECO-SOFT PERSONAL

ECO-SOFT PERSONAL

Oberflächengestaltungen aus farbigem EPDM zur Integration von „Spielen der Woche“, Glocken und geometrischen Formen in die für Spielbereiche vorgesehenen Flächen.

Entdecken Sie das Produkt

ECO-SOFT RAMP

ECO-SOFT RAMP

Geradlinige Übergänge, offene Ecken und geschlossene Ecken, um den Umfang der Fallschutzbeläge abzuschließen und deren Rand an die Geometrie des Entwurfs anzupassen.

Entdecken Sie das Produkt

04 / Planung

So wählen Sie einen Fallschutzbelag aus

Die erste Frage lautet nicht, welche Farbe gewählt werden soll, sondern welche Funktion die Oberfläche erfüllen muss. Bei Spielgeräten muss man von den Eigenschaften der Aufprallfläche und den Anforderungen des Projekts ausgehen.

Anschließend werden Produkt, Stärke, Format, Untergrund, Verlegesystem, Kanten und Entwässerung geprüft. Die korrekte Verlegung ist ein wesentlicher Bestandteil der Funktionsfähigkeit des Bodenbelags.

Die HIC-Werte, die kritische Fallhöhe und die Konformität sind ausschließlich anhand der aktuellen Produktunterlagen und der gewählten Dicke zu überprüfen.

STURZ

Bitte überprüfen Sie die erforderliche Höhe

Gegebenenfalls ist die Dicke mit dem für die Referenz angegebenen Wert der kritischen Höhe zu vergleichen.

HINTERGRUND

Eine schlüssige Grundlage schaffen

Stabilität, Ebenheit und Entwässerungsfähigkeit müssen mit dem vorgesehenen Verlegesystem vereinbar sein.

UMFANG

Kanten und Übergänge entwerfen

Rampen, Ecken und Übergänge ermöglichen die Gestaltung von Außenkanten und Übergängen, sofern diese vom System vorgesehen sind.

DOKUMENTE

Bitte überprüfen Sie die ausgewählte Artikelnummer

Technisches Datenblatt, Zertifizierungen, Verlegeanleitung und Nutzungsbedingungen müssen vor der Lieferung überprüft werden.

05 / Materialien

Recyclinggummi, EPDM und elastische Lösungen

Das Sortiment umfasst Produkte mit unterschiedlichen Zusammensetzungen. Die ECO-SOFT-Platten bestehen aus SBR-Gummigranulat, das überwiegend aus Altreifen gewonnen wird, während spezifische Oberflächenanpassungen aus farbigem EPDM realisiert werden können.

Die widerstandsfähige Struktur der Gummiböden ermöglicht die Realisierung modularer Oberflächen, die sich für unterschiedliche Konfigurationen eignen, wobei Formate und Stärken je nach spezifischer Anwendung ausgewählt werden können.

Darüber hinaus gibt es Lösungen mit unterschiedlichen Geometrien und Materialien, wie beispielsweise Hohlkammerplatten, die auch für Naturböden vorgesehen sind. Aus diesem Grund ist es nicht korrekt, der gesamten Produktpalette automatisch dieselbe Zusammensetzung, Leistungsmerkmale oder Verlegungsart zuzuschreiben.

Material, Recyclinganteil, etwaige Zertifizierungen, Stärke, Farbe und technische Eigenschaften sind dem Datenblatt der jeweiligen Artikelnummer zu entnehmen.

06 / Häufig gestellte Fragen

Fragen zum Fallschutzbelag

Die wichtigsten Aspekte, die vor der Auswahl des Bodenbelags, der Stärke und des Verlegesystems für einen Spielbereich zu prüfen sind.

Sind alle Fallschutzbeläge konform mit EN 1177?

Nein. Das Sortiment umfasst Lösungen mit unterschiedlichen Eigenschaften und Verwendungszwecken. Die Konformität bzw. die Prüfung gemäß UNI EN 1177 muss anhand der jeweiligen Artikelnummer und, sofern vorgesehen, unter Berücksichtigung der verwendeten Dicke überprüft werden.

Wie wählt man die Dicke des Bodenbelags aus?

Bei Spielgeräten müssen bei der Auswahl die vorgeschriebene kritische Fallhöhe und die für den jeweiligen Bodenbelag angegebenen Werte berücksichtigt werden. Dicken und Leistungsmerkmale lassen sich nicht pauschal auf verschiedene Produkte übertragen.

Kann der Bodenbelag auch ohne installierte Spielgeräte verwendet werden?

Ja, das Sortiment umfasst auch geeignete Lösungen für Spiel- und Erholungsbereiche ohne fest installierte Spielplatzgeräte. In diesem Fall müssen das Produkt und die Eigenschaften entsprechend der vorgesehenen Nutzung des Bereichs ausgewählt werden.

Ist es möglich, einen Fallschutzbelag auf Erde oder Rasen zu verlegen?

Spezielle Wabenprodukte können auf natürlichem Untergrund verlegt werden, auch in Verbindung mit einem Stabilisierungsnetz, Verankerungsstiften und anderem speziellem Zubehör. Nicht alle Bodenbeläge erfordern jedoch dieselbe Verlegungsart.

Wozu dienen Rampen und Randecken?

Mit den Anschlusselementen lässt sich der Randbereich des Bodenbelags vervollständigen, Höhenunterschiede ausgleichen und Geometrien schaffen, die mit dem vorgesehenen Layout vereinbar sind. Die Kompatibilität muss mit dem gewählten Bodenbelagssystem überprüft werden.

Welche Informationen sind erforderlich, um eine Begutachtung zu beantragen?

Es ist hilfreich, den Verwendungszweck des Bereichs, die Gesamtfläche, den Grundriss, vorhandene Spielgeräte oder Ausstattungselemente, die Fallhöhe (sofern bekannt), die Art des Untergrunds, die Entwässerungsverhältnisse sowie eventuelle Anforderungen hinsichtlich Farben, Einfassungen oder Zertifizierungen anzugeben.

Von der Ausrüstung bis zur Oberfläche

Planen Sie einen Bodenbelag für einen Spielplatz?

Teilen Sie uns die Zweckbestimmung des Bereichs, die Abmessungen, die geplante Ausstattung und die Eigenschaften des Untergrunds mit. Anhand dieser Informationen lassen sich die Produkte, die Dicke und das Zubehör ermitteln, die näher geprüft werden müssen.

Bereiten Sie vor dem Kontakt Folgendes vor:

  • Nutzungszweck des Gebiets;
  • Maße oder Grundriss der Fläche;
  • vorgesehene Spiele und Ausrüstung;
  • die gegebenenfalls erforderliche kritische Fallhöhe;
  • Art des Untergrunds und Entwässerungsbedingungen;
  • Anforderungen hinsichtlich Kanten, Rampen, Farben oder Zertifizierungen.