Was ist die Norm EN 14877:2013?
Die EN 14877:2013 ist die europäische technische Norm, die die Anforderungen an Leistung, Sicherheit und Haltbarkeit von synthetischen Sportböden für die Leichtathletik und Mehrzweckbereiche festlegt. Sie legt objektive Kriterien zur Bewertung von Materialien und mehrschichtigen Systemen fest, sowohl hinsichtlich der Leistungsfähigkeit als auch im Hinblick auf den Schutz der Nutzer.
Was schreibt die Norm EN 14877:2013 vor?
Die Norm EN 14877:2013 sieht eine Reihe strenger Produktprüfungen vor, darunter:
- Stoßdämpfung: von entscheidender Bedeutung für die Sicherheit der Sportler.
- Abrieb- und Durchstoßfestigkeit: um eine lange Lebensdauer auch unter intensiven Einsatzbedingungen zu gewährleisten.
- Rutschhemmende Eigenschaften: sowohl auf trockenen als auch auf nassen Oberflächen geprüft, um die Sicherheit in jeder Situation zu gewährleisten.
- Leistungsstabilität: Die Oberflächen müssen ihre Eigenschaften auch nach beschleunigten Alterungszyklen beibehalten.
Die konformen Materialien zeichnen sich somit durch ihre langfristige Zuverlässigkeit, ihre hochwertige Verarbeitung und den Komfort aus, den sie den Nutzern bieten.
Stoßdämpfung: Warum ist sie so wichtig?
Die Stoßdämpfung bezeichnet die Fähigkeit des Bodenbelags, die durch das Gewicht und die Bewegungen der Sportler beim Laufen, Springen oder bei anderen Aktivitäten verursachten Stöße „abzufedern“. Dieser Parameter ist für die Sicherheit und das Wohlbefinden der Nutzer von entscheidender Bedeutung, da er das Risiko von Gelenk- und Muskelverletzungen verringert.
Bei Belägen, die der Norm EN 14877:2013 entsprechen, wird die Stoßdämpfung durch spezifische Tests gemessen, die die tatsächlichen Belastungen eines Sportlers auf der Laufbahn simulieren. Ein angemessener Wert gewährleistet nicht nur den körperlichen Schutz, sondern auch einen besseren Komfort bei längerer Nutzung des Belags.
Was sind Spikes?
Wenn es um Sportbeläge geht, insbesondere für die Leichtathletik, ist es von entscheidender Bedeutung, die Abriebfestigkeit und die Widerstandsfähigkeit gegenüber Spikes zu bewerten.
Doch was versteht man unter „Spikes“? In der sporttechnischen Fachsprache sind Spikes die Metallspitzen an der Unterseite von Leichtathletikschuhen, die von Sportlern verwendet werden, um die Traktion auf Laufbahnen und Sprungbrettern zu verbessern. Diese oft sehr scharfen und widerstandsfähigen Spitzen können den Belag beim Laufen, Springen oder Sprinten besonders starken und punktuellen Belastungen aussetzen.
Die Spike-Beständigkeit misst somit die Fähigkeit der Oberfläche, der wiederholten Einwirkung von Stollen über einen längeren Zeitraum standzuhalten, ohne nennenswerte Schäden wie Durchstiche, Risse oder beschleunigten Verschleiß davonzutragen. Eine gute Spike-Beständigkeit ist von entscheidender Bedeutung, um den Belag intakt zu halten, die Sicherheit der Sportler zu gewährleisten und die Nutzungsdauer der Sportanlage zu verlängern.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Spike-Belastungstests den tatsächlichen Einsatz von Spikeschuhen auf Leichtathletikbahnen simulieren und somit konkrete Garantien sowohl hinsichtlich der Haltbarkeit als auch der Leistungsfähigkeit bieten.
Rutschhemmende Eigenschaften: Sicherheit unter allen Bedingungen
Die rutschhemmenden Eigenschaften einer Sportfläche sind unerlässlich, um Stürze und Verletzungen zu verhindern, insbesondere in Sportarten, in denen Geschwindigkeit, Richtungswechsel und Witterungsbedingungen das Rutschrisiko erhöhen können.
Die Norm EN 14877:2013 sieht Prüfungen sowohl auf trockener als auch auf nasser Oberfläche vor, wobei Regen oder Feuchtigkeit simuliert werden, um sicherzustellen, dass der Bodenbelag stets ein angemessenes Maß an Griffigkeit aufweist. Ein guter Rutschhemmungswert schützt alle Nutzer, vom Profi bis zum Schüler, in jeder Nutzungssituation.
Langfristige Leistungsstabilität: Der beschleunigte Alterungstest
Ein Sportbelag muss nicht nur unmittelbar nach der Verlegung leistungsfähig sein, sondern seine Eigenschaften auch langfristig beibehalten – selbst nach jahrelanger Nutzung und trotz Sonneneinstrahlung, Regen, Frost und Temperaturschwankungen.
Die Leistungsbeständigkeit wird durch beschleunigte Alterungstests überprüft: Das Material wird im Labor extremen Umgebungsbedingungen ausgesetzt, woraufhin das Ergebnis ausgewertet wird.
Nur Beläge, die diese Tests bestehen, gelten gemäß EN 14877:2013 als wirklich zuverlässig und langlebig.
Ein konkretes Beispiel: ECO-SPORT ROLL
ECO-SPORT ROLL ist ein technischer Unterbau aus Recyclinggummi aus Altreifen, der speziell für den Einsatz auf Leichtathletikbahnen als erste Schicht des mehrschichtigen „Sandwich“-Systems entwickelt wurde. In dieser Konfiguration wird die Rolle auf starren Untergründen verlegt und anschließend mit speziellen Polyurethanharzen beschichtet, wodurch die vollständige Struktur des Sportbodenbelags entsteht.
Um die vollständige Einhaltung der Anforderungen der Norm EN 14877:2013 zu gewährleisten, wird ECO-SPORT ROLL allen in der Norm vorgesehenen Prüfungen direkt innerhalb dieses Verbundsystems unterzogen, d. h. als Schlüsselkomponente einer Leichtathletikbahn, die nach den modernsten Bautechniken errichtet wurde.
Das Bestehen der Tests bestätigt seine Leistungsfähigkeit in Bezug auf Leistung, Sicherheit und Langlebigkeit und macht ihn zur idealen Wahl für alle, die einen zuverlässigen und innovativen Untergrund wünschen.
Dieses Produkt gewährleistet nicht nur Leistung und Sicherheit, sondern stellt auch eine nachhaltige Wahl dar: Auf Wunsch kann es mit einer REMADE®-Zertifizierung geliefert werden, die das Vorhandensein und die Rückverfolgbarkeit von Recyclingmaterial nach objektiven Kriterien bescheinigt, die den Mindestumweltkriterien (CAM) entsprechen, wie sie bei öffentlichen Ausschreibungen und im Rahmen der umweltorientierten öffentlichen Beschaffung gefordert werden.
Möchten Sie mehr darüber erfahren? Entdecken Sie ECO-SPORT ROLL und seine Anwendungsmöglichkeiten auf Leichtathletikbahnen
Warum sollten Sie sich für eine Oberfläche entscheiden, die der Norm EN 14877:2013 entspricht?
Die Wahl von Bodenbelägen, die der Norm EN 14877:2013 entsprechen, bedeutet, auf folgende Lösungen zu setzen:
- Auf Sicherheit und Komfort geprüft,
- Langlebig und leistungsstark auch nach jahrelangem Gebrauch,
- Sie lassen sich problemlos in öffentliche und private technische Leistungsbeschreibungen integrieren,
- Achten Sie auf Nachhaltigkeit, insbesondere bei REMADE®-zertifizierten Produkten.
FAQ – EN 14877:2013: Häufig gestellte Fragen
Was ist die Norm EN 14877:2013?
Es handelt sich um die europäische Norm, die die Mindestanforderungen an Kunstrasenbeläge für Sportanlagen festlegt, die in erster Linie für die Leichtathletik bestimmt sind.
Was bedeutet die Konformität mit der Norm EN 14877:2013?
Die Konformität wird durch Labortests überprüft, bei denen die Stoßdämpfung, die Abrieb- und Durchstoßfestigkeit, die Rutschhemmung sowie die Leistungsbeständigkeit nach Alterung bewertet werden.
Welche Vorteile ergeben sich für diejenigen, die sich für eine Oberfläche entscheiden, die dieser Norm entspricht?
Mehr Sicherheit für die Nutzer, nachgewiesene Langlebigkeit, einfache Abwicklung bei öffentlichen Ausschreibungen und Aufwertung der Sportanlage.
Welche Rolle spielt Nachhaltigkeit bei der Auswahl von Sportbelägen?
Die Entscheidung für Produkte wie ECO-SPORT ROLL aus Recyclinggummi, das nach REMADE® zertifiziert werden kann, bedeutet, hohe technische Leistungsfähigkeit mit Umweltbewusstsein und der Einhaltung der CAM-Vorgaben zu verbinden.
Entspricht ECO-SPORT ROLL der Norm EN 14877:2013?
Ja, ECO-SPORT ROLL wurde gemäß den Kriterien der Norm geprüft und erfüllt alle darin festgelegten Anforderungen.
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